Ein Garten, der von Frühling bis Herbst in Blüte steht – das klingt nach viel Arbeit, ist aber mit der richtigen Planung gut machbar. Der Trick liegt in der Kombination verschiedener Blühzeiten.

FRÜHJAHR: DIE ERSTEN FARBTUPFER

Krokusse, Tulpen und Narzissen werden bereits im Herbst als Zwiebeln gepflanzt und sind die ersten Boten des Frühlings. Sie brauchen kaum Pflege und kommen jedes Jahr zuverlässig wieder.

FRÜHSOMMER: STAUDEN ÜBERNEHMEN

Sobald die Zwiebelblumen verblühen, übernehmen Stauden wie Pfingstrosen, Storchschnabel oder Akelei. Stauden sind mehrjährig – einmal gepflanzt, kommen sie jahrelang wieder und werden mit der Zeit sogar prächtiger.

HOCHSOMMER: DIE DAUERBLÜHER

Lavendel, Rudbeckien (Sonnenhut) und Phlox sorgen für Farbe in den heißesten Monaten. Besonders Lavendel ist ein Gewinn für jeden Garten: pflegeleicht, duftend und für Bienen ein wahres Festmahl.

HERBST: DER LETZTE AUFTRITT

Astern und Sedum (Fetthenne) blühen bis weit in den Oktober hinein – wenn die meisten anderen Pflanzen schon zur Ruhe kommen. Sie verlängern die Gartensaison spürbar.

DER PFLANZPLAN-TRICK

Wähle für jedes Beet mindestens drei Pflanzen mit unterschiedlichen Blühzeiten aus – so ist immer etwas in Blüte. Eine einfache Faustregel: Pro Quadratmeter etwa 3-5 Stauden einplanen, damit sie sich gut entwickeln können ohne sich zu sehr zu konkurrieren.

Mit dieser Mischung hast du nicht nur einen ganzjährig schönen Garten, sondern auch ein wertvolles Nahrungsangebot für Bienen und andere Insekten.